Parqet im Test: Mein Portfolio-Tracker für alle Depots

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Parqet im Test: Mein Portfolio-Tracker für alle Depots

Hey, liebe Investierfüchse! 🦊

Weißt du eigentlich, wie viel Dividende du dieses Jahr bekommst? Wie sich dein Depot seit dem Kauf wirklich entwickelt hat? Und wie viel Prozent deines Geldes eigentlich in den USA steckt? Spätestens wenn du bei mehr als einem Broker investierst, wird das schnell unübersichtlich.

Ich nutze dafür seit Jahren Parqet. In diesem Artikel zeige ich dir, was die App kann, was sie kostet und für wen sie sich lohnt. Und natürlich, was mir nicht so gut gefällt.

Transparenz vorab: Ich bin Partner von Parqet. Links mit Sternchen (*) sind Affiliate-Links. Wenn du darüber ein Abo abschließt, bekomme ich eine Provision. Für dich wird es dadurch nicht teurer, im Gegenteil: Über meinen Link bekommst du als Neukunde 15 % Rabatt im ersten Jahr. Meine Meinung ist trotzdem meine eigene.

Was ist Parqet?

Parqet ist ein sogenannter Portfolio-Tracker. Die App sammelt alle deine Depots an einem Ort und zeigt dir übersichtlich, wie es um dein Vermögen steht. Egal, ob du bei Trade Republic, Scalable Capital, der ING oder bei mehreren Brokern gleichzeitig investierst.

Wichtig: Parqet ist kein Broker. Du kannst darüber also keine Aktien oder ETFs kaufen oder verkaufen. Die App schaut nur zu und rechnet für dich. Dahinter steckt die Parqet Fintech GmbH. Nutzen kannst du Parqet im Browser, auf dem iPhone und auf Android.

Was kann Parqet?

  • Depots automatisch verbinden (Autosync): Für Trade Republic, Scalable Capital, ING, comdirect und Consorsbank werden deine Käufe, Verkäufe und Dividenden automatisch übernommen. Bei vielen weiteren Banken kannst du die Abrechnungen als PDF oder CSV importieren oder alles von Hand eintragen.
  • Echte Rendite: Parqet berechnet deine Rendite so, dass Einzahlungen zu unterschiedlichen Zeitpunkten fair berücksichtigt werden. Gerade mit einem Sparplan ist das deutlich aussagekräftiger als die Prozentzahl in deiner Broker-App.
  • Dividenden im Blick: Ein Dividenden-Dashboard zeigt dir, was du bekommen hast und was voraussichtlich noch kommt. Perfekt, wenn du wie in meinem Artikel zum Dividenden-Kalender auf regelmäßige Ausschüttungen achtest.
  • X-Ray (Durchleuchtung): Parqet schaut in deine ETFs hinein und zeigt dir, welche Unternehmen, Länder und Branchen du insgesamt besitzt. So merkst du zum Beispiel, wenn sich ein Unternehmen über mehrere ETFs doppelt.
  • Steuer-Dashboard: Du siehst, wie viel Steuern du gezahlt hast, inklusive der Quellensteuer pro Land. Einen fertigen Bericht für die Steuererklärung gibt es allerdings nicht.
  • Mehr als Aktien: Auch Kryptowährungen, Tagesgeld oder eigene Werte kannst du erfassen und so dein komplettes Vermögen abbilden.

Was kostet Parqet?

Parqet gibt es in drei Varianten. Die Basisversion ist dauerhaft kostenlos, die beiden Bezahlversionen kannst du 14 Tage gratis testen.

BasicPlusInvestor
Preis pro Monat0 €11,99 €29,99 €
Bei jährlicher Zahlung0 €3 Monate gratis (ca. 107,91 € im Jahr)1 Monat gratis (ca. 329,89 € im Jahr)
Portfolios1515
Wertpapiereunbegrenztunbegrenztunbegrenzt
Autosync und Import✔✔✔
Volle Analyse (X-Ray, Dividendenprognose, Steuer-Dashboard)✘✔✔
SupportCommunityCommunity + E-MailCommunity + E-Mail mit Vorrang
Quelle: Preisseite von Parqet, Stand Oktober 2026. Jahrespreise sind meine Rechnung aus den Angaben „3 Monate gratis“ bzw. „1 Monat gratis“.

Welcher Tarif passt zu dir?

  • Basic: Du hast ein Depot mit Sparplan und willst einfach sehen, wie es läuft. Zum Reinschnuppern völlig ausreichend.
  • Plus: Du hast mehrere Depots, willst wissen, was in deinen ETFs steckt, oder deine Dividenden planen. Für die meisten ist das der richtige Tarif.
  • Investor: Lohnt sich eigentlich nur, wenn du sehr viele Depots verwaltest, zum Beispiel auch für Partner oder Kinder.

💡 Tipp: Starte mit der kostenlosen Version und verbinde dein Depot. Wenn du merkst, dass du mehr willst, kannst du jederzeit upgraden.

Wie sicher sind meine Daten?

Eine berechtigte Frage, schließlich geht es um dein Geld. Parqet kann dein Geld nicht bewegen, die App liest nur. Für den Autosync gibst du Parqet Lesezugriff auf dein Depot, den du in den Einstellungen steuern und jederzeit wieder entziehen kannst. Laut Parqet werden die Portfoliodaten getrennt von deinen Kontodaten gespeichert.

Mein Rat: Schalte unbedingt die Zwei-Faktor-Anmeldung ein. Die ist bei Parqet nicht verpflichtend, macht dein Konto aber deutlich sicherer.

Die Nachteile

  • Preis: Parqet hat die Preise zum 1. August 2025 erhöht. Knapp 12 € im Monat für Plus sind kein Pappenstiel, gerade wenn du noch am Anfang stehst.
  • Kein Steuerreport: Das Steuer-Dashboard ist zur Info gedacht. Für die Steuererklärung brauchst du weiterhin die Unterlagen deines Brokers.
  • Autosync nicht überall: Nur fünf Broker werden automatisch verbunden. Bei allen anderen musst du Abrechnungen importieren.
  • Für Profis fehlt etwas: Risikokennzahlen wie die Sharpe Ratio gibt es nicht.

Meine Erfahrung

Ich nutze Parqet schon seit einigen Jahren und bin immer noch begeistert. Für mich steht die App vor allem für eins: Transparenz.

Was mir besonders gefällt: Parqet geht sehr aktiv auf die Community und ihre Wünsche ein. Ich habe miterlebt, wie Schritt für Schritt das Dividenden-Dashboard eingeführt wurde, später kam der Autosync dazu. Die App wird regelmäßig erweitert und man merkt, dass die Ideen der Nutzer wirklich ankommen.

Bei mir ist es auch nicht lange bei einem Depot geblieben. Erst die eigenen, dann die Depots der Kinder: Für so eine Gesamtübersicht ist Parqet einfach super. Am liebsten schaue ich mir meine Dividenden an und wie sie sich über die Jahre entwickeln. Das macht einfach Spaß 🙂

Ein echter Gamechanger war für mich außerdem X-Ray. Damit habe ich gesehen, wo sich meine Aktien und ETFs doppeln. Und das war deutlich mehr, als ich gedacht hatte! Ohne Parqet hätte ich das vermutlich gar nicht oder erst viel später gemerkt.

Alternativen

  • Portfolio Performance: Kostenlos und sehr mächtig, aber ein Programm für den Computer. Für Tüftler ideal, für Einsteiger eher sperrig.
  • Die App deines Brokers: Wenn du nur ein Depot hast, reicht dir die vielleicht schon. Aber die Übersicht über mehrere Depots und die Durchleuchtung deiner ETFs fehlen dort meist.

Fazit

  • 👉 Parqet bringt alle deine Depots in eine übersichtliche App.
  • 👉 Die kostenlose Version reicht für den Einstieg.
  • 👉 Mit Plus bekommst du X-Ray, Dividendenprognose und Steuer-Dashboard.
  • 👉 Parqet ist kein Broker und hat nur Lesezugriff auf dein Depot.

Wenn du Parqet ausprobieren möchtest, freue ich mich, wenn du meinen Link nutzt. Als Neukunde sparst du damit 15 % im ersten Jahr:

Was nutzt du, um den Überblick über dein Depot zu behalten? Schreib’s mir auf Instagram! 💬👇


*Werbung: Affiliate-Link. Wenn du darüber ein Abo abschließt, erhalte ich eine Provision. Für dich entstehen keine Mehrkosten.
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Quellen: Parqet: Preise und Tarife · Parqet: ING-Investing-Programm · broker-test.at: Parqet erhöht Preise ab 1. August 2025 · Vergleichsportal: finanzwissen.de: Parqet im Test · Stand: 14. Oktober 2026

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Über den Investierfuchs

Lehrer, Familienmensch und Privatinvestor. Ich erkläre Finanzen so, wie ich sie mir am Anfang gewünscht hätte. Meist verständlich.

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